19. November 2011

Essen und andere Heiterkeiten

Da mein Blog ja einen recht determinierenden Titel trägt, habe ich dann und wann das Gefühl, dass ich insbesondere bezüglich des integrierten Zeitadverbs etwas mehr Disziplin an den Tag legen sollte.
Daher nun ein Beitrag über einiges, was ich die ganze letzte Zeit so getrieben habe und was ich schon immer mal posten wollte (in der vergangenen Woche).

Zunächst möchte ich euch einen ganz bezaubernden neuen Blog ans Herz legen. Eine liebe Freundin von mir ist in Sachen Backen und Kochen eine echte Koryphäe, zumal sie dabei meist auch noch ökologisch und politisch korrekt vorgeht und vegane Köstlichkeiten kredenzt.
Insgeheim hegen wir den den unglaublich stylischen Plan, gemeinsam ein kleines Cupcake-Café in einem hippen Viertel in Berlin zu eröffnen und dort Poetry-Slams zu veranstalten. Bis es soweit ist, liefert euch "My Heart is a Cupcake" schon einmal einen ganz guten Vorgeschmack auf das, was da kommen mag.

Außerdem kümmert sie sich fürsorglich um ihre hungrigen Mitmenschen!


YAMYAM!

Nach dieser denzeten Werbung in eigener Sache lasse ich nun mal wieder meine umfangreiche Beschäftigung mit kulturell hochwertigen Dingen heraushängen.
Vorgestern war ich mit meiner liebsten Kulturfreundin im Staatstheater Kassel und habe mir dort das Musical "Cabaret" angesehen, welches ganze drei Stunden gedauert hat und uns insgesamt nicht wirklich umgehauen, aber auch nicht wahnsinnig enttäuscht hat. Der Großteil des Publikums fand die Aufführung glaube ich recht großartig, ich persönlich habe nur einige wenige Glanzmomente für mich entdecken können.



Perfekt war auf jeden Fall die Band sowie die Darstellung der Cabaret-Mitglieder. Ich habe noch nie einen weiblicheren Mann gesehen. Die anderen Darsteller fand ich bis auf ein paar Ausnahmen eher ein wenig blass. Da lob ich mir den Film aus den den Siebzigern, in dem eine ganz wunderbare Liza Minelli zu sehen ist. Das folgende Lied ist ein furchtbarer Ohrwurm.


Lief jur trabbels autseid!

Abschließend möchte ich mich selbst ein wenig aufheitern und mir einreden, dass der Winter sehr schnell vorbeigehen wird und der Sommer naht. Auf einigen Göttinger Wiesen jedenfalls sprießen bereits die ersten Gänseblümchen.

how to make a gif

13. November 2011

Next J. Oliver

Mützen-Män ist ein vielseitig talentierter Mensch, aber für irgendeine Profession muss man sich im Leben halt entscheiden. Falls er irgendwann aber plötzlich keine Lust mehr darauf haben sollte, kleinen und mittelgroßen Leuten Dinge beizubringen, hätte er bestimmt auch Chancen, beim Fernsehen für eine nachmittägliche Kochshow anzuheuern.
Ist ja auch "Was-mit-Beibringen" und das richtige Vokabular dafür trainiert er bereits jetzt überaus eifrig.



Kredenzt haben wir diesmal Zucchini-Fladen. Dafür Zucchini grob hobeln, ihnen das Wasser mit ein bisschen Salz entziehen, abtupfen, mit Eiern, angedünsteten Frühlingszwiebeln, Knoblauch, cremigem Fetakäse und Oliven verrühren, Haferflocken für die Konsistenz dazu und alles mit Oregano und ähnlichem Kraut sowie Salz und Pfeffer würzen. Dann in die Pfanne geben und anbraten.
Ist durchaus lecker, aber nicht so gesund, wie es sich vielleicht anhört.

9. November 2011

Nicht so schade

Dieser Blog hat an für sich nicht den Anspruch, sonderlich politisch zu sein.
Deswegen verpacke ich diesen Post einfach als eine Art Boulevard-Nachricht und mein politisches Ich freut sich insgeheim diebisch darüber.

via


Claudio Villa- Arrividerci Roma

7. November 2011

Musikalische Konsumempfehlung

Ich bin ein Kind der CD-Generation. Als Gast auf einer Geburtstagsfeier war es zu Grundschulzeiten durchaus legitim, dem Gefeierten eine CD zu schenken, beispielsweise ein Blümchen-Album oder die Bravo Hits. Heute ist es eher nicht mehr so legitim, CDs zu verschenken, weil CDs uncool sind. Entweder man hört seine Musik als MP3 oder man ist Hipster und wohlhabend genug, um zu Vinyl und Tape zurückzukehren. Ich persönlich wäre gerne ein Plattenspieler-Kind, aber weil ich als Dreijährige mal den sehr teuren Plattenspieler meiner Eltern freudestrahlend zerstört habe, glaube ich, dass daraus so bald nichts mehr wird, jedenfalls so lange nicht, bis ich Hipster oder wohlhabend genug bin.

Wenn ich Musik höre, geschieht das meist online. Der Kauf einer CD stellt für mich daher die wahrscheinlich größte Ehrerweisung dar, die ich einer Band erbringen kann, denn ich bin in diesen Momenten freiwillig uncool und zudem bereit, Geld zu bezahlen für ein ganzes Album, von dem ich nicht einmal alle Lieder kenne.
Solch ein seltener Moment war neulich gekommen und ich klickte bei Amazon auf "In den Warenkorb legen" und, was weitaus seltener vorkommt, auf "Bestellung absenden".
Heute kam die CD an und darüber freute ich mich ganz ungemein.



Dieses Album ist der absolute Superwahnsinn. Ehrlich. Ich kann die Musik nur sehr schwer beschreiben, aber sie ist toll. Irgendwas zwischen MGMT, Justice, Florence and the Machine und Bon Iver. Oder so.
Wenn man will, kann man sich die Scheibe im Urban Outfitters Radio anhören und dann begeistert sein, ich jedenfalls bin es.
Bisherige Lieblinge sind "Intro", "Wait" und natürlich "Midnight City", mit dem M83 mittlerweile recht bekannt geworden sind und welches auch im neuen Spot von Victoria's Secret zu hören ist (was ich davon halte, sei mal dahingestellt).


Intro



Midnight City

6. November 2011

Ach, sag doch nicht immer wieder Dicker zu mir...

Normalerweise hören meine Eltern gute Musik.
Bin auf der Suche nach Partydekoration in ihrem Haushalt dann aber doch auf ein dunkles Kapitel ihrer Jugend gestoßen. Mein Vater begann sogleich, einige der Lieder begeistert anzustimmen.
Ich war sehr erheitert.





Sing', mei Sachse, sing!


Verstörend.